Pop-Up Zelt – die Schnellstarter am Zeltmarkt

Der Zeltaufbau gestaltet sich oft schwierig. Auch wenn der Aufwand bei vielen neueren Konstruktionsweisen nur noch wenig mit den Mühen bei Zelten aus den 1970er Jahren gemeinsam haben: Kompliziert ist die Installation auf dem Campingplatz für Anfänger allemal. Allerdings hat die Variante Pop-Up Zelt etwa seit den 90er Jahren Schritt für Schritt für Erleichterung gesorgt. Pop-Up Zelte werden auch als Wurfzelt oder zum Teil als Sekundenzelt bezeichnet. Der zuletzt genannte Name ist natürlich ein Hinweis auf den Faktor Zeit, den Sie vor dem Gebrauch einplanen müssen. Binnen einiger Sekunden sind diese Zelte vielleicht nicht bezugsfertig, denn eine Verankerung im Untergrund und das Abspannen nimmt durchaus ein paar Minuten in Anspruch. Im Vergleich zu anderen Zeltvarianten aber ist dieser Aufwand erfreulich gering einzuordnen.

Schauen wir uns schon an dieser frühen Stelle ein paar wichtige Eigenschaften beziehungsweise Vorteile dieser Kategorie des Zeltmarktes an. Worauf sich Nutzer bei einem Pop-Up Zelt nicht einstellen müssen:

  • endlos langes und lästiges Entwirren von Leinen, Gestänge,etc.
  • zerknüllte Planen und Außenzelte
  • verwirrende Lektüre der Anleitungen für den Zeltaufbau
  • viele Handgriffe und Korrekturen verschiedener Aufbauschritte

Nomen es omen: Ein Wurf- oder Pop-Up Zelt erledigt im Grunde die komplette Arbeit, die sonst an Ihnen und Ihren Mitreisenden hängen bleiben würde.

 

Zelte nach dem Kauf möglichst direkt testen und ausprobieren

„Pop-Up“ bedeutet also nichts anderes, als dass sich das Zelt eigenständig aufbaut. Nach dem Entnehmen der Zelte aus der zugehörigen Hülle oder Tasche müssen Anwender an sich nur noch eine Schlaufe lösen. Diese Schlaufe oder Lasche hält das Zelt ab Werk in der Transporthülle in der kompakten Form. Einmal „entfesselt“, bringen sich Pop-Up Zelte fast ohne fremde Hilfe in die Position, in der das Zelt später Platz fürs Schlafen bietet. Alles, was Sie noch tun müssen, ist das Anbringen der Abspannseile, die Ihrer eigenen Sicherheit dienen. Auch Heringe gehören zum Lieferumfang, die der Stabilisierung des Pop-Up Zelts dienen.

Achtung: So einfach der Aufbau, sonst schwer fallen Laien oft Abbau und Verpacken!

Wer zum ersten Mal mit einem Pop-Up Zelt verreisen möchte – ob nun für ein kurzes Wochenende am See, einen Festivalbesuch oder für einen kompletten Sommerurlaub auf dem Campingplatz –, sollte die Redewendung „Übung macht den Meister“ beherzigen. Wir raten deshalb, nach Kauf und Lieferung zunächst mit Hilfe der Anleitung ein paar Tests vorzunehmen. So gehen die erforderlichen Handgriffe rasch in Fleisch und Blut über. Nicht vergessen: Sie ersparen sich die belustigten Blicke anderer Urlauber, die Ihnen sonst beim Abbau mit einigen Fehlschlägen zuschauen. Wir können insofern Entwarnung geben, dass auch echte selbst ernannte Zeltmuffel schnell verstehen, wie einfach Pop-Up Zelte auf- und abgebaut werden können.

 

Es gibt Grenzen nach oben bei Wurfzelten

Nun mag die Vermutung nahe liegen, Wurfzelte seien nur als 1-Mann-Zelt oder 2 Personen Zelt im Handel erhältlich. Richtig ist diese Einschätzung aber nicht. Denn die Hersteller haben die Bequemlichkeit beim Zeltaufbau natürlich ebenfalls im Blick auf größere Zelte erkannt. Bis hin zum 6 Mann Zelt bietet der Markt mittlerweile die praktischen Pop-Up Zelte, sodass die gesamte Reisegruppe nach Ankunft am Zielort nach einigen wenigen Minuten das Nachtlager einrichten und alles am richtigen Platz im Zelt unterbringen können. Was jedoch zu Pop-Up Zelten für vier Personen und mehr zu sagen ist: Sie werden mit zunehmender Größe immer instabiler. Vier Personen oder mehr entscheiden sich nach Aussagen von Experten vielleicht eher für ein Steilwandzelt oder ein entsprechend stabil gebauten Familienzelt in Form eines Kuppelzeltes. Kleinere Gruppen oder Einzelreisende hingegen sind mit Popup-Zelten meist gut versorgt. Gerade wenn Sie Touren planen, bei denen ständig der Zelt-Standort gewechselt werden sollen. Mit ein wenig Übung auf Seiten der Zeltbewohner in spe können Sie jeden Tag an einem anderen Ort zelten und werden dabei immer schneller hinsichtlich des Auf- und Abbaus. Garantiert!

Verwenden können Interessenten die Wurfzelte an vielen Stellen und in verschiedenen Funktionen. Beispielsweise verwenden viele überzeugte Fans ihr Pop-Up Zelt als:

  • Steilwandzelt beim Wandern
  • als Gartenzelt für den Nachwuchs
  • als Strandzelt im Sommer für Paare oder die ganze Familie

Mitunter sind die Zelte dieser Rubrik in einem besonderen Fall nicht gerade die erste Wahl. Glaubt man Tests, Vergleichen und Erfahrungsberichten, steht es nicht jedem Modell im Pop-up-Format in puncto Wasserdichtigkeit zum Besten. Ausnahmen bestätigen wie fast immer die Regel. Wer ohnehin im Hochsommer mit minimaler Regenwahrscheinlichkeit im Zelt übernachtet, kann diesen Punkt eher vernachlässigen. Zumal die Zelte einem kleinen Sommerregen mit Sicherheit standhalten. Reisende, die es in regenreiche Gegenden verschlägt, sollten aber umso genauer vergleichen und abwägen, ob ein Pop-Up Zelt infrage kommt. Sie planen derzeit ein Outdoor-Abenteuer mit Freunden und Sportlern, bei denen Sie zumindest einige Nächte in den Bergen und unebenem Gelände verbringen werden? Dann ist ein Kuppelzelt höchstwahrscheinlich die bessere Alternative.

Denn diese Modelle sind stabiler und meist auch deutlich wasserfester. Sofern nicht mit Regenfall zu rechnen ist und der Wetterbericht Windstille garantiert, sind Sekundenzelte im Übrigen durchaus Berg-tauglich und als Trekking-Zelt einsetzbar. Denn die Zelte bauen sich dank des „eingebauten“ Faltmechanismus nun einmal an jedem Ort sekundenschnell alleine auf.

 

Detaillierte Betrachtung der Funktionsweise

Ungeachtet dessen, wie die von Ihnen in die engere Auswahl aufgenommen Hersteller ihre Zelte nun nennen: Die Funktion betreffend gibt es keine wirklichen Unterschiede. Im Zentrum steht der – damals und im Grunde auch heute noch innovative – Faltmechanismus. Durch ihn gelingt der rasante Aufbau der Zelte dieser Rubrik schließlich erst. Hierbei ist die Zelthaut mit den Gestängen verbunden. Die Gestänge wiederum sind ringförmig angeordnet. Im zusammengefalteten Zustand in der Verpackung sind die Ringe (üblicherweise aus Fiberglas) auf halbe Länge zusammengelegt. Wird das Pop-Up Zelt nun aus der Tasche oder Hülle herausgenommen, kommt die Federkraft der Zelte bzw. der Ringe zum Tragen, sodass sich das Zelt extrem schnell aufbaut. Die übrige Arbeit mit Abspannen und Anbringen der Heringe ist rasch erledigt und verlangt keine Erfahrungen mit Zelten anderer Konstruktionsart. Firstzelte oder Tunnelzelte sind da schon weitaus anspruchsvoller. Nicht ideal sind die Wurfzelte wegen ihrer Beschaffenheit, weil sie eher wenig Platz bieten im direkten Vergleich zu anderen Zelt-Modellen, die für dieselbe Personenzahlen empfohlen werden.

Außerdem ist bei Sekundenzelten eher wenig Privatsphäre gegeben, denn zumeist verfügen die Zelte lediglich über eine einzelne Schlafkammer. Für Paare und Kleinfamilien ist dies vermutlich kein Problem, für andere Reisegruppen kann die Situation hingegen etwas schwieriger werden. Ob Familie, Fußballmannschaft oder eine Gruppe von Freunden: Etwas Raum für sich braucht jeder. Sollten Sie Wert auf mehr als eine Schlafkammer legen, riskieren Sie lieber ein Blick auf Alternativzelte wie etwa ein Kuppelzelt.

 

Wir fassen die Vor- und Nachteile zum Pop-Up Zelt zusammen:

Die Vorteile:

  • kinderleichter Aufbau
  • die Zeltkonstruktionen tragen sich selbst
  • Zelte weisen ein (sehr) geringes Gewicht auf
  • ideale Produkte für Zelt- und Camping-Anfänger

Die Nachteile:

  • relativ großer Zeitaufwand beim Abbau
  • wenig Platz im Zelt (oft nur eine Schlafkabine)
  • anfällig für Wind

Die Windanfälligkeit meint in erster Linie, dass Pop-Up Zelte bei stärkeren Böen eingedrückt werden können. Ab einer gewissen Windstärke können Schäden am Zelt auftreten, weshalb Sie gut abwägen sollten, in welcher Gegend und bei welchem Wetter Sie derartige Zelte verwenden. So einfach der Aufbau, so komplex fällt das Zusammenpacken zum Teil aus. Es kann am Anfang durchaus eine Viertelstunde oder länger dauern, bis Sie alles korrekt in der Transporttasche verstaut haben. Mit der Zeit aber gelingt dies immer schneller und ohne langes Nachdenken. Ein weiterer Aspekt, den Sie vor dem Kauf eines Wurfzeltes bedenken sollten, ist das Packmaß. Wegen der genannten Besonderheiten gehen die Maße in der Regel über die typischen Daten traditioneller Zelte hinaus.

 

Die Wassersäule beim Pop-Up Zelt

Wie erwähnt, sind Wurfzelte für mehr als zwei Personen nicht unbedingt geeignet. Die Größe des Sekundenzeltes ist aber nicht allein entscheidend im Pop-Up Zelt Vergleich. Für alle Reisenden, die ihr Wurfzelt nicht nur bei trockenem Sommerwetter nutzen möchten, sollten sich dringend mit dem Begriff der Wassersäule beschäftigen. Wegen der besonderen Konstruktion bezieht sich der Terminus hier vor allem auf das Außenzelt. Der Wert der Wassersäule gibt an, wie es um die Wasserdichtigkeit der Produkte verschiedener Hersteller steht. Es geht darum, dass das Zelt bestimmte Wassermengen aushalten kann, ohne dass Feuchtigkeit und Nässe ins Zelt eindringen können. Testberichte zeigen, dass es recht unterschiedliche Wassersäule-Kategorien gibt. Sie helfen Ihnen bei der Anschaffung eines geeigneten Pop-Up Zeltes für Ihr Reiseziel und dort vorherrschendes Wetter.

 

Die verschiedene Rubriken der Wassersäule

1. 1.500 mm Wassersäule
Die Untergrenze der Wassersäule liegt nach aktuellen Norm bei 1.500 Millimeter. Zelte mit diesem Wert gelten bereits als wasserdicht. Allerdings nur bei leichterem Regenfall – ist mit Dauerregen zu rechnen, sollten Sie lieber andere Artikel erwerben. Klassisches Camping in eher trocken Regionen am Wochenende ist mit Popup-Zelten dieser Klasse aber durchaus möglich. Unbedingt vermeiden: Berühren Sie nicht die Außenwand (von innen wie außen) und verstauen Sie zudem alle Dinge im Zelt, ohne dass Gegenstände in Kontakt mit der Außenwand sind. Typisch für diese niedrige Wassersäulen-Klasse sind beispielsweise Strandzelte.

2. 2.000 mm Wassersäule
Schon etwas widerstandsfähiger sind Zelte mit dieser Wassersäule. Feuchtigkeit wird besser abgehalten, Nähte sind meist weniger wasserdurchlässig. Durch den Einsatz eines Imprägniersprays können Sie das Zelt noch „sicherer“ machen. Ab zwei oder drei Tagen konstanten Regenfalls aber ist die Belastungsgrenze dieser Pop-Up Zelte erreicht.

3. 3.000 mm Wassersäule
Je höher der Wert der Wassersäule, desto geringer die Auswahl der Produkte. Als Festivalzelt können Sie ein Pop-Up Zelt dieser Klasse ohne Weiteres nutzen. Sturm und dauerhaftes Regnen macht diese Zelten wenig aus. Als perfekten Wert für einen normalen Campingurlaub – also nicht eine fordernde Bergtour in einigen Tausend Metern Höhe – nennen Experten oftmals Wassersäulen im Bereich von 3.000 bis 4.000 mm. Dies hat auch preisliche Gründe.

4. Wassersäulen ab 5.000 mm
Spätestens jetzt bewegen wir uns in höheren Preisregionen, in denen eher echte Zelt-Fans mit extremen Ansprüchen nach einem optimalen Popup-Zelt suchen werden. Steilwandzelte finden Sie in diesem Bereich unter anderem. Bergsteiger und Extremsportler werden sich hier am ehesten umsehen. Große Vielfalt begegnet Ihnen in diesem Umfeld allerdings nicht mehr.

 

Stehhöhe, Maße und Gewicht der Wurfzelte

Wenn es um die negativen Aspekte beim Popup Zelt geht, muss zwingend ein Hinweis auf die Stehhöhe formuliert werden. Denn die Sekundenzelte sind eher flach, wobei dieses Wort angesichts einer Stehhöhe von teils nicht einmal Meter am höchsten Punkt nicht unbedingt den Nagel auf de Kopf trifft. Einige wenige Pop-Up Zelte bringen es immerhin auf einen Maximalwert von bis zu 1,30 Meter. Dies aber sind wirklich Ausnahmefälle, an denen Sie den Großteil des Marktes nicht messen sollten. Für große Menschen sind die Wurfzelte dementsprechend nicht die perfekte Wahl.
Aber: Für romantische Wochenenden im Garten sind kompakte Wurfzelte durchaus ausreichend!

Für den Nachwuchs stellt die Obergrenze ohnehin kein Problem dar. Bezüglich der Breite und Länge gibt es beim durchschnittlichen 1- bis 2-Personen-Zelt ebenfalls recht eindeutige Grenzen, über die nur wenige Modelle hinausgehen. Bei der Länge bewegen sich selbst aufbauende Zelte im Normalfall bei höchstens 2,50 Meter, in der Breite sind 1,50 Meter ein üblicher Höchstwert – wie so oft bestätigen Ausnahmen auch bei den Maßen die Regel. Bei solchen Produktdaten sollten Reisegruppen ab drei Personen sinnvoller Weise eher ein anderes Zelt wie ein marktübliches 3-Personen Zelt in Tunnelbauweise bevorzugen. Bei Wanderungen und Radtouren sollte das Gewicht eine besonders große Rolle für die Pop-Up Zelt Auswahl spielen. Positiv fällt auf, dass die Produkte fast durchweg relative Leichtgewichte sind. Viele Zelte bewegen sich im Bereich bis maximal 2,50 Kilogramm. Luxuriöse Wurfzelte für mehrere Personen wiederum können bis zu fünf oder sechs Kilogramm wiegen.

 

Materialien, Zubehör und Belüftung beim Pop-Up Zelt

Das Pop-Up Zelt ist gewissermaßen ein Paradebeispiel für die Verwendung innovativer Materialien. Dieses Umdenken weg von den früher gebräuchlichen und oftmals recht schweren Stoffen war nötig, um überhaupt den Grundstein für den Ansatz der Wurfzelte zu legen. Stahl und ähnlich schwergewichtige Materialien verschwinden als Bestandteil von Gestängen und Heringen und hin zu Aluminium oder Fiberglas, statt schwerer Baumwolle setzen Hersteller beim Innen- und Außenzelt dem weitgehend auf Polyester (z.B. bei Zeltplanen), Polyamid, Polyethylen oder Polyeruthan – letztere Stoffe finden insbesondere bei vielen Böden Verwendung, um so eine bessere Wasserdichtigkeit zu erreichen. Zum Zubehör gehört neben Abspannseilen, der Plane sowie den genannten Heringen außerdem eine Tasche oder Hülle. Auch diese sollte gewissen Ansprüchen gerecht werden, damit Nutzer alles, was Teil des Lieferumfangs ist, auch langfristig in Gebrauch haben können. Die richtigen Komponenten sind vor allem deshalb wichtig, weil Stoffe Einfluss auf die Belüftung des Sekundenzeltes haben. Mehrere Öffnungen helfen, für eine gute Luftzirkulation zu sorgen.

Dies dient nicht nur Ihnen beim Schlafen, um frische Luft ins Innere des Wurfzeltes zu transportieren. Das Entweichen „alter Luft“ verhindert nicht zuletzt, dass sich Staub im Zelt sammeln kann. Auch ein drohender Schimmel- oder Pilzbefall wird durch eine ordentliche Belüftung einerseits und die nötige Wasserdichte gesorgt. Öffnungen an den Zeltseiten oder an der Decke müssen ausreichend „versteckt“ sein, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Auswirkungen hat die Wahl der Bauteile fraglos auf die Stabilität der Zelte. In diesem Punkt sollten Sie in Testberichten besonders präzise lesen. Wenn im Sommer die Sonne scheint, ist alles gut. Zieht aber ein Wind mit schlechtem Wetter auf, verhält sich die Lage rasch wesentlich anders. Materialien wie Fiberglas halten heute auch Windböen mittlerer Stärke stand. Bei starkem Wind und Regenfall ist ein Pop-Up Zelt nicht zwingend die richtige Wahl.

 

Welche Marken bieten Pop-Up Zelte an?

Der Markt ist gerade in diesem Bereich erheblich gewachsen in den vergangenen Jahren. Neben den großen Namen der Branche gibt es zahlreiche kleinere Hersteller, die ebenfalls um die Gunst der Kunden mit Zeltwünschen werben.

Zu den Herstellermarken gehören:

  • CampFeuer
  • Grand Canyon
  • Happy People
  • Garden Pleasure
  • High Peak
  • Highlander
  • Monkey Mountain
  • Outwell
  • Quechua
  • Rocktrail
  • Vango
  • Yellowstone

Im Bereich der Einmannzelte oder 2 Mann Zelte können Sie als Fan von Kurzurlauben in der Natur gut und gerne Vorlieb nehmen. Bei Zelten für mehr als zwei Personen gibt es zwar Offerten am Zeltmarkt. Allerdings sei nochmals auf die beschränkten räumlichen Verhältnisse aufgrund der Konstruktionsweise hingewiesen. Sie bewegen viele Käufer letzten Endes spätestens bei mehr als drei Reisenden zur Anschaffung eines anderen Zeltmodells. Andererseits sind Einsteiger, die keine oder nur bedingt Vorerfahrungen mit Zelten vorweisen können, mit einem Wurfzelt gut versorgt. Denn das Aufstellen ist in aller Regel kinderleicht, zudem müssen Sie wie erwähnt nicht eine halbe Stunde oder mehr Zeit für den Aufbau einplanen. Für den Nachwuchs ist dies besonders spannend, da der Effekt des Selbstaufbaus immer wieder überrascht. Ein Spielzeug aber sind die Pop-Up Zelte deshalb noch lange nicht, selbst wenn Sie das Zelt im Sommerurlaub als Quasi-Ersatz für die klassische Strandmuschel einsetzen möchten.

Für Teenager und junge Erwachsene ist das Pop-Up Zelt in vielen Fällen die erste Wahl, um die Nächte während eines Festivalbesuchs zu verbringen. Da die Modelle sehr einfach gesäubert werden können und wegen der Materialien sehr resistent gegen Dreck und Nässe sind, sind die Produkte im Grunde für – fast – jede Umgebung geeignet. Ob Sie nun auf einem Betonboden, im Garten oder im Wald campen möchten.