Welches Zelt kaufen?

Zelten, die Natur genießen und mal abschalten – doch welches Zelt soll ich kaufen?

Mit der Frage, welches Zelt die richtige Wahl ist, sollten sich Reisende vor jedem Urlaub abseits der typische Hotelaufenthalte immer möglichst befassen. Welcher Nutzer welches Zelt kaufen sollte, hängt schlicht und ergreifend von zu vielen verschiedenen Faktoren ab, als dass Sie einfach das erste Modell bestellen sollten, das Ihnen im Internet in Online-Shops über den Weg läuft. Die Tatsache, dass es im Handel Zelte in gefühlt endlich vielen Formen und Formaten gibt, vereinfacht den Entscheidungsprozess jedenfalls nicht. Und auch bei den verwendeten Materialien werden Interessenten schon im ersten Schritt der Vergleichsarbeit erkennen, dass Hersteller zum Teil recht unterschiedliche Ansätze verfolgen. Der Zelttyp allein ist bei der Überlegung, welches Zelt ich kaufen sollte, somit nur eine wesentliche Überlegung.

 

Viele Wege führen ans Ziel – auch und gerade beim Zeltkauf

Nichtsdestotrotz gilt es irgendwo mit der Organisation zu beginnen – und das am besten nicht erst ein paar Tage vor Antritt des Kurztripps oder gar einer längeren Tour mit Zelt. Die Wunschfarbe ist im Grunde das geringste Problem, denn nahezu alle Hersteller liefern ihre aktuellen Zeltmodelle in diversen beliebten Farben. Die Größe ist schon ein wichtigerer Aspekt, wenn Sie sich fragen, welches Zelt zu kaufen sich lohnt. Natürlich möchte jeder Nutzer das eine perfekte Zelt ausfindig machen. Damit dies gelingt, schauen Sie sich am besten zunächst die unterschiedlichen Zeltformen an. Ob Trekkingtour allein oder zu zweit, Familienausflug oder Vereinsreise: Für jeden Einsatzbereich können Sie eine passende Antwort finden. Grundsätzlich ist die Zahl der Personen die im Zelt Platz finden sollen, eines der im Mittelpunkt des Vergleichs stehenden Kriterien.

Einige der momentan beliebtesten Zelte sind:

  • Kuppelzelte (auch bekannt als Igluzelte)
  • Tunnelzelte
  • Tipizelte
  • Einbogenzelte
  • Prahmenzelte
  • Biwakzelte
  • Geodätzelte
  • Familienzelte

Weitere Modelle sind Firstzelte oder auch Aufblaszelte. Auffallen wird Ihnen im Vergleich, dass einige Varianten auch dem Oberbegriff des Kuppelzeltes zugeordnet werden können. Dies trifft zum Beispiel auf Geodät-Zelte zu. Auch andere Zeltversionen zeichnen sich in der Gegenüberstellung durch Ähnlichkeiten hinsichtlich der Konstruktion auf. Um zu erkennen, welches Zelt sie kaufen sollten, braucht es eben deshalb den Blick aufs Detail. Auf der anderen Seite gilt es auch das verfügbare Budget zu berücksichtigen. Das Gewicht wiederum ist insbesondere von Bedeutung, wenn das Zelt auf Wanderungen Schutz während der Nacht oder bei schlechtem Wetter bieten soll, bei Radtouren ist ein hohes Zeltgewicht ebenfalls eher hinderlich. Leichte Zelte sind in diesem Fall eine gute Alternative.

 

Ein Tipp: → Wenn alle wichtigen Anforderungen erfüllt sind, sollte erst die Optik ins Spiel kommen!

 

Häufiger Zeltgebrauch führt zu höherem Anspruch beim Einkauf

Manches Modell sollten Verbraucher eher dann kaufen, wenn sie nur gelegentlich ein Wochenende auf dem Campingplatz verbringen. Dauereinsätze sorgen dafür, dass sie den Einkauf extra bewusst planen. Besonders wichtig ist die präzise Auswahl, wenn Sie sich fragen: Welches Zelt kaufen, wenn ich mit Begleitern anstrengende Expeditionen in Angriff nehmen möchte, die auf in unebenes Gelände führen. Natürlich braucht es gerade für Bergwanderungen ein verlässliches Zeltmodell, das nicht nur schlechtem Wetter trotzt, sondern auch gegen imstande ist, Unebenheiten des Untergrunds auszugleichen. Das Eindringen von Feuchtigkeit von unten müssen Zelte in solchen Umgebungen außerdem verhindern. Spätestens beim Übernachten zu winterlichen Temperaturen auf dem Berggipfel stellt selbst entsprechend ausgestatteten Zelte auf eine harte Probe.

 

Bevor Sie etwas kaufen:

Welches Zelt eine sinnvolle Anschaffung ist, sollten Sie sich mit einigen wichtigen Begriffen vertraut machen, die mehr oder weniger bei den Produktbeschreibungen aller Zeltkonstruktionen zur Sprache kommen. Der Hintergrund an dieser Stelle: Nur wenn ich verstehe, was mit den Begrifflichkeiten gemeint ist, erhalte ich einen zuverlässigen Eindruck von den Stärken und Schwächen der Produkte.

 

Die zentralen Zelt-Teile in der Analyse unserer Experten

Mit den folgenden Merkmalen steht und fällt ein objektiver Zeltvergleich. Nicht jeder Punkt taucht in jedem Testbericht auf, was wiederum eine Unterscheidung der Vor- und Nachteile im Grunde vereinfacht. Fehlt der eine oder andere Punkt, können Sie das betreffende Zelt vielleicht schon früh aus dem Vergleich unter der Vorgabe „Welches Zelt kaufen für welchen Bereich?“ herausfiltern.

 

Das einwandige Zeltmodell

In englischen (und teils auch deutschen) Fachportalen zum Zeltthema begegnet Ihnen auch der Begriff „Single Wall Zelt“. Solche Varianten können ohne ein gesondertes Innenzelt aus. Der Vorteil: Zelte werden leichter und Sie haben meist mehr Platz. Der Nachteil: Es kann Kondenswasser entstehen, das auf schlafende Personen, Lebensmittel und andere Dinge im Zeltinneren tropft. Auch Schimmel kann bei unsachgemäßer Aufbewahrung des Zeltes durch die Feuchtigkeit auftreten. Deshalb muss ein solches Zelt häufiger gelüftet werden als andere Modelle. Zu den gängigen Einwandzelten gehören zum Beispiel viele Wurf- und Pop-Up Zelte, aber auch Pyramidenzelte kommen häufig ohne ein Innenzelt aus.

 

Das Außenzelt

Hierbei handelt es sich – nomen est omen – um die Außenschicht eines Zeltes. Diesen Bereich gibt es nur bei Zelten mit einer Doppelwand. Sie befindet sich sowohl über dem Gestänge der Zeltmodelle und bedecken zudem das Innenzelt. In der Mehrheit der Fälle müssen Sie die Außenzelte mit Heringen abspannen. Es hängt vom Wetter ab, ob Sie das „Überzelt“ installieren müssen. Bei Hitze und Trockenheit können Nutzer oftmals getrost verzichten. Wichtig ist ein guter Belüftungsmechanismus für das Außenzelt – diese Aufgabe übernehmen Kammern, die verschlossen werden können.

 

Das Innenzelt

Wie bereits kurz angesprochen, gehören Innenzelte zu jedem zweiwandigen Zeltmodell. Die Innenzelte bestehen bei vielen Herstellern aus Materialien wie Baumwolle oder Gaze. Im Hochsommer kann das Innenzelt auch allein genutzt werden. Achtung: Insekten hält das Zelt dann durchaus fern; Wind, Kälte und Regen aber haben aber mitunter leichtes Spiel.

 

Das Doppelwandzelt

Modelle, die aus dem Innenzelt einerseits und Außenzelt andererseits zusammengesetzt sind, werden als doppelwandige Zelte tituliert. Dieses Konstruktionsmodell dominiert heutzutage den Zeltmarkt. Innen- und Außenbereich weise – je nach Gestaltung – Direktverbindungen auf, was den Aufbau vereinfachen kann. Es gibt aber ebenso Hersteller, die eine klare Trennung beider Bereiche bevorzugen. Dies wiederum ist gerade im Sommer bequemer, damit Nutzer bei hohen Temperaturen bei Bedarf lediglich das Innenzelt verwenden können. Wichtig ist die optionale Trennung auch mit Blick auf Reinigung und Belüftung der Zelte. Ideal ist es, wenn integrierte Belüftungskammern auch im Liegen, zumindest aber von innen zugänglich sind!

 

Der Zeltvorraum

Keineswegs jedes Zelt ist mit einem Vorraumbereich ausgestattet, weshalb Sie bei entsprechenden Interesse ausdrücklich nach solchen Modellen suchen sollten. Je mehr Platz Nutzer für das Verstauen von Kleidung, Kochzubehör und Lebensmittel benötigen, desto empfehlenswerter sind Zelte mit Vorraum. Vorsicht: Wer im Vorraum kochen möchte, sollte unbedingt einen Sicherheitsabstand einplanen. So verhindern Sie hitzebedingte Schäden am Zelt und zudem gesundheitliche Probleme, die etwa durch CO2-Entwicklung ein Risiko sein können. Ein wichtiger Punkt beim Vorraum ist die maximale Höhe. Diese muss ausreichend sein, damit sich Zeltnutzer bequem in diesem Bereich bewegen können.

 

Der Zelteingang

Neben dem Vorraum ist der Eingang ein zentraler Punkt, wenn Sie sich fragen „welches Zelt kaufen, um gut für den Urlaub oder den Wochenendausflug gerüstet zu sein?“. Genauer gesagt, müsste von „Eingängen“ die Rede sein. Denn viele Zelte der neueren Generationen verfügen gleich über zwei Eingänge. Zum Teil können Sie vor allem bei Produkten ab einem 4 Mann Zelt bis hin zum Gruppen- oder Familienzelt Zelte erwerben, bei denen neben Front- auch zusätzliche Seiteneingänge integriert sind. Als typische Angriffsfläche für schlechtes Wetter sollten Eingänge aus besonders hochwertigen Materialien bestehen und gut vernäht sein. Wenn dies gegeben ist, können Sie einen Eingang als komfortablen Standort fürs Kochen oder als gemeinsame Essen einplanen. Mehrere Ein- und Ausgangsbereiche vereinfachen das Belüften zusätzlich.

 

Die Böden der Zelte

Dieser Punkt ist auf der Liste der Abwägungen, welches Zelt sie kaufen sollten, einer der zentralen. Und wenn Sie einmal eine Nacht in einem Zelt ohne zusätzlichen, verstärkenden Boden in eher steiniger Umgebung und im schlimmsten Fall bei anhaltendem Niederschlag verbracht haben, wissen Sie um die Bedeutung eines stabilen Bodens. Der Begriff „Boden“ sollte dabei nicht fehl gedeutet werden. Üblicherweise sind Böden als Extras einige Zentimeter dick und bestehen aus verschiedenen neuen Materialien. Die neuen Technologien helfen, das Gericht gering zu halten. Zehn und mehr Zentimeter braucht es heute nicht mehr als Schutz gegen Steine und Unebenheiten des Untergrunds. Im eigenen Interesse sollten Sie aber dennoch auf eine gewisse Mindestanforderung zur Dicke achten. Denn so hält die Bodenfläche besonders sicher aus dem Innenzelt.

 

Abspannung und das Gestänge beim Zelt

Welches Zelt kaufen, wenn ich erstmals einen Ausflug auf den Campingplatz oder in die freie Natur plane? Was die Größe angeht, wählen Sie das Zelt unter anderem mit Blick auf die Zahl der mitreisenden Personen aus. Rechnen Sie mit am Reiseziel mit mehr oder weniger starkem Wind, verdienen Abspannung und Gestänge größere Aufmerksamkeit. Robuste Befestigungen wie beispielsweise zusätzliche Sturmleine und hochwertige Materialien wie Glasfieber oder Karbon, aber auch Aluminium, Stahl und Titan kommen je nach Hersteller zum Einsatz. Stahlheringe mit Verzinkung bieten extrem guten Halt, wiegen aber dramatisch mehr als Heringe aus den Alternativ-Materialien Aluminium und Titan. Alu-Gestänge sorgen dafür, dass Produkte als extra leichtes Zelt offeriert werden können. Unbedingt sollten Sie auf rostfreie Komponenten Wert legen. Ergänzende Beschichtungen verbessern die Robustheit zusätzlich. Was die Zelte selbst angeht, setzen Hersteller auf Stoffe wie Nylon und Polyester, da so geringes Gewicht erreicht wird. Gerade die beliebte „Fallschirmseide“, die im Fachjargon auf den Namen Ripstop hört, gilt als Leichtgewicht mit hoher Strapazierfähigkeit.

 

Geräuschentwicklung beim Zelten ebenfalls berücksichtigen

Welches Zelt ist das Richtige?

Am Markt gibt es eine große Auswahl an Zelten

Das ebenfalls verwendete Material Polyamid hingegen ist insofern nicht für jede Umgebung geeignet, da UV-Strahlung zu einer vorzeitigen Alterung des Zeltes führen kann. Welches Zelt kaufen, wenn ich den Sommer bei großer Hitze im Zelt verbringen möchte? Zumindest ist ein Zelt mit hohem Polyamid-Anteil dann nicht unbedingt die perfekte Wahl. Zelte aus Ripstop wiederum denken sich bei Nässe weniger schnell und stark aus, darüber hinaus werden ultraviolette Strahlung von der Silikonbeschichtung besser absorbiert, ohne dass das Material leidet. Polyester ist für manchen Zeltfan problematisch, dass das Material vergleichsweise „laut“ ist. Wer einen leichten Schlaf hat, wird sich vom Zeltknistern vielleicht gestört fühlen. Sollten Sie bei der Frage „welches Zelt kaufen?“ auf Modelle wie ein Großraumzelt oder ein Tipi-Modell stoßen, ist Baumwolle bei vielen Herstellern Material der Wahl. Diese Zelte gelten nicht ohne Grund als sehr stabil, umweltfreundlich und besonders langlebig. Das Gegenargument: Zelte aus Baumwolle sind meist deutlich schwerer als andere Modelle.

Beim Aufbau ist unbedingt zur Vorsicht geraten: → Halten Sie sich auf jeden Fall an alle einzelnen Schritte der Aufbauanleitung! So vermeiden Sie Schäden an allen Zubehörteilen, vor allem an dünnen Stoffen wie Polyester und Baumwolle!

 

Wassersäule – nicht nur bei Dauerregen ein wichtiger Faktor

Weitere Vergleichsmerkmale sind wie schon an anderer Stelle erwähnt die Liegerichtung. Der Markt bietet Ihnen sowohl Produkte für „Längslieger“ als auch für „Querlieger“. Für Laien mag dieses Punkt nicht unbedingt verständlich, wenn Sie erstmals in beiden Varianten gelegen haben, werden Sie wissen, dass es Vor- und Nachteile haben kann, wie man zum Ein-/Ausgang positioniert schläft. Querlieger-Zelten sind oftmals komfortabler, aber im Regelfall auch schwerer als Längslieger-Modelle. Ausstattungsmerkmale wie die Zahl und das Fassungsvermögen der Taschen im Innenzelt oder der Apsiden im Frontbereich des Eingangs sind mit entscheidend für die Anschaffung. Schlaufen im Zelt erlauben Ihnen das Verstauen weiterer Gegenstände wie etwa einer Taschenlampe für den nächtlichen Gang zum Waschraum. Fenster im Zelt sind ebenfalls „nice to have“, sowohl wegen der besseren Beleuchtung des Zeltes als auch hinsichtlich der Belüftung. Zu den wichtigen Hinweisgebern zur Qualität gehört genau genommen nicht allein die Verarbeitungsqualität, so wichtig diese auch ist.

Ihnen wird auf jeden Fall zudem der Begriff der Wassersäule in Produktbeschreibungen auffallen. Die Werte geben an, als wie widerstandsfähig Zeltmaterialien bei Schnee und Regen erweisen. Typischerweise gelten Wassersäulen ab 1.500 Millimeter als Garantie, dass Zeltstoffe wirklich wasserdicht sind. Beim Außenzelt raten Zeltprofis oft sogar zu Werten bis 8.000 mm, bei Innenzelten je nach Standort zu bis 6.000 mm. Vor allem die Nähte müssen einer genaueren Prüfung standhalten und sehr gut verarbeitet sein. Fotos in Testberichten geben Ihnen diesbezüglich Aufschluss.

Unsere Goldene Regel besagt: Je höher, desto wasserdichter!

 

Zelten bei großer Hitze, bei schlechtem Wetter und bei Niedrigtemperaturen

Welches Zelt Sie kaufen sollten, hängt immer von der Region ab, in der Sie den Urlaub verbringen. Die schon angesprochene Belüftung muss gesichert sein, wenn Sie das Zelt in sehr warmen oder gar tropischen Gebiete nutzen möchten. Dabei sollten Sie bei steigenden Temperaturen auf jeden Fall Innen- und Außenzelt trennen können. Bei Reisen in Wüstenregionen sollten Sie noch genauer hinsehen. Denn so heiß es in solchen Regionen des Tags sein kann, so tief können sie nach Sonnenuntergang fallen. Ihr Zelt muss also mit Hitze und Kälte gleichermaßen gut umgehen können. Weiße Zelte gelten bei extremen Temperaturen als sinnvoll, weil diese Modelle die Sonne wesentlich besser reflektieren als farbige Zeltvarianten.

 

Für jeden Ort und jede Gruppe gibt es das richtige Zelt

Die Redewendung „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“ kann beim Zeltkauf durchaus umformuliert werden. So gibt es Zelte, die schlicht nicht für jede Umgebung infrage kommen. Durch kälteresistente Materialien mit starker Beschichtung können Sie die Nächte auch bei Temperaturen weit unter dem Nullpunkt im Zelt verbringen. Für Bergtouren muss darauf geachtet werden, dass Zeltaufbau sowie Öffnen und Schließen auch mit dicken Handschuhen praktikabel sind. Fürs Winterzelten ist außerdem Stauraum extra wichtig, damit Lebensmittel und Kleidung sicher und trocken untergebracht werden können. Bei Touren mit mehreren Personen in kalte Gefilde sollte das Innenzelt auch tagsüber geräumig genug sein. Materialien wie Polyamid oder Nylon sind bekannt dafür, sehr rasch zu trocknen. Fürs Zelten vor stürmischer Kulisse muss die Abspannung dem Härtetest standhalten können.

 

Farb- und Design-Details sind nur noch die „Kür“ beim Vergleich

Wenn alle wichtigen Fragen zu Einsatzbereich, Qualität und Materialien beantwortet sind, welcher Kunde welches Zelt kaufen sollte, geht es im Grunde nur noch um die Feinjustierung. Will heißen: Nun können Sie sich abschließend noch mit der Wunschfarbe, einem bestimmten Hersteller oder dem maximalen Gewicht des Zeltes befassen. Leichte Zelte haben die meisten Anbieter ebenso im Sortiment wie besonders robuste Expeditionszelte oder ein kompaktes 2 Mann Zelt. Farbgebungen und Design sind eine Sache des individuellen Geschmacks, die Größe wiederum wird von der Personenzahl bestimmt. Wen es in höheres Gebirge zieht, sollte am besten auf typische Signalfarben setzen. Risiken gibt es dort immer, sodass Sie es Rettungsteams im Ernstfall leichter machen, Sie zu finden. Ansonsten sind beim „normalen“ Zelten und Campen wie gehabt schlichte, gedeckte Farbtöne beliebt. Dazu gehören die Farben Grau, Grün oder auch Beige und Blau. Hellere Farben werden von Experten für heiße Gegenden empfohlen.

 

Die endgültige Zeltauswahl – welches Zelt Sie kaufen sollten

Die Aspekte von der der Reisedauer über den Einsatzort samt Klima sowie die Größe der Reisegruppe sorgen im Zeltvergleich für eine schnelle Eingrenzung der Vielfalt. Sind diese Parameter festgelegt, können Sie individuelle Entscheidungen bezüglich der Materialien, der Ausstattung und der Zeltform treffen. Ein leichtes Zelt muss es natürlich vor allem bei Rucksacktouren oder Zeltausflügen per Rad sein. Outdoor-Aktivitäten von längerer Dauer mit entsprechendem Wetter verlangen nach einem schwereren und größeren Zeltmodell. Zu sehr auf den Preis zu achten, ist nicht ideal. Richtig gute Zelte kosten meist mehr, halten Ihnen aber oft über zehn Jahre und mehr die Treue. Kuppelzelt und Igluzelt sind ausreichend für den Aufenthalt auf dem Campingplatz.

Trekking-Fans bevorzugen aus gutem Grund meist Tunnelzelte, denn hier ist in jeder Hinsicht mehr Funktionalität gefragt. Extrem-Camper wissen die positiven Eigenschaften eines Geodät-Zelts zu schätzen. Zieht es Sie eher in die Kälte, spricht vieles für Tipi-Zelte. Alleinreisende wiederum werden sich bei der Überlegung „Welches Zelt kaufen?“ gerne für ein schlichtes Biwakzelt entscheiden, das schnell aufgebaut ist und in Sachen Gewicht und Platzbedarf beim Transport zu vernachlässigen ist.


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